Gärverzögerungsanlagen

Zur Gärverzögerung von Teiglingen werden die Teiglinge in gut isolierten Räumen (Gärverzögerungszellen) bis zum Abbacken gelagert.

Hierbei werden bis zur Entnahme innerhalb unterschiedlicher Zeitperioden verschiedene Temperaturen gefahren.

Die Teiglinge können dann morgens über mehrere Stunden mit etwa halber Gare entnommen werden. Große Abbackkapazitäten sind daher nicht notwendig.

Die Gärverzögerungszellen werden in Elementbauweise mit weißer oder Edelstahloberfläche geliefert.

Je nach Entnahmetemperatur kann die Anlage mit oder ohne Befeuchtung geliefert werden. Zur Befeuchtung wird ein Dampf-Befeuchter verwendet. Über ein Luftleitsystem wird die zur Abkühlung und Aufwärmung benötigte Umluft eingebracht.

Alle Zellen enthalten einen befahrbaren Edelstahlboden.

Der Temperaturbereich liegt zwischen -20 Grad Celsius und 18 Grad Celsius.

Die Anlagen werden entweder mit einem Tagesprogramm mit Einfahr, Lager und Reifesteuerung oder einem Wochenendprogramm mit Tiefkühllagerung und Reifesteuerung gefahren.

Die Kälteanlagen können in Standardausführung und Leiseausführung gebaut werden.

Auf Wunsch wird die Anlage mit Wärmerückgewinnung zur Aufwärmung der Teiglinge im Reifebetrieb versehen.

Zur Gärverzögerungsanlage gehört die komplette kältetechnische und elektrische Installation.